Power Automation Sweden AB

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Sweden

Sicherheitsrelais - Elementarrelais mit zwangsgeführten Kontakten

Für jede Anwendung das passende Sicherheitsrelais

Anforderungen variieren je nach Einsatz. Sicherheit ist in vielen Bereichen notwendig. Daher gibt es Relais mit unterschiedlichen Eigenschaften, speziell für die jeweiligen Szenarien.

Die anwendungsspezifischen Anforderungen an Sicherheitsrelais sind so vielfältig wie Ihre Applikationen. So können Standardrelais bei Weitem nicht allen Anforderungen gerecht werden. Deswegen sind geeignete Maßnahmen zur Modifizierung von Relais gefragt, mit denen sich verschiedene Eigenschaften deutlich verbessern und somit optimal an die Anwendung anpassen lassen. Die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse im Bereich der effizienten Relaiskonzeption sowie neuer Kontakt- und Gehäusewerkstoffe werden nicht nur bei Neuentwicklungen genutzt. Sie ermöglichen auch eine stetige Optimierung bereits bewährter Sicherheitsrelais.

Konstante Schaltsicherheit bei verschiedenen Anforderungen
Üblicherweise werden die Schließer-Kontakte in die Sicherheitskreise eingebunden und schalten hohe Lasten. Die Öffner-Kontakte hingegen werden oft innerhalb des Sicherheitsschaltgerät es verwendet und mit Kleinlasten, wie 10V/10mA, belastet. Das fehlerfreie Schalten von Klein- und größeren Lasten stellt dabei ganz unterschiedliche Anforderungen an den Schaltkontakt. Ein weiteres wichtiges Kriterium für Sicherheitsrelais sind ausreichende Luft- und Kriechstecken. Zutreffende Anwendungsnormen schreiben oft eine sichere Trennung durch eine doppelte und verstärkte Isolierung zwischen bestimmten Stromkreisen vor. Bei einer typischen Bemessungsisolationsspannung von 250 V ist bei entsprechender Überspannungskategorie, dem entsprechenden Isoliermaterial und Verschmutzungsgrad eine Mindestluft- und Kriechstrecke von 5,5 mm zwischen zwei stromführenden Teilen unterschiedlichen Potentials gefordert. Spezielle Anwendungen und Einsatzgebiete erfordern manchmal einen noch höheren Wert. So hat beispielsweise in der Medizintechnik die sichere elektrische Trennung von Hochfrequenz-Spannungen in Hochfrequenz-Chirurgiegeräten einen besonders hohen Stellenwert. Auch bei Änderung der Umgebungsbedingungen, wie bei Einsatzorten in über 2000 m Höhe, wächst die Gefahr von elektrischen Überschlägen, was eine Vergrößerung der Luft- und Kriechstrecken erfordert.

Spannungsfestigkeit durch Konstruktion und Isolierstoffe
Bei Neukonzeptionen kann über die Konstruktions- und Isolierstoff-Parameter die Spannungsfestigkeit optimiert werden. Verfügt ein Relais über genügend Kontaktsätze, besteht auch beim Anwender die Möglichkeit bei Bedarf Kontakte in Reihe zu schalten und so die Kontaktabstände zu vervielfachen. Zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit zwischen den Kontaktsätzen kann fertigungstechnisch auch nur jede zweite Kontaktkammer bestückt werden. Die Anwender fordern zunehmend kleinere Baugrößen bei gleichzeitiger Reduzierung der Verlustleistung. Hieraus resultieren eine geringere Wärmeentwicklung und eine höhere Energieeffizienz der Relais. Dies stellt besondere Anforderungen an die Verwendung neuer Isolierstoffe, die Leitfähigkeit und mechanische Belastbarkeit von Kontakt- und Kontaktfedermaterialien sowie deren Verarbeitung und letztlich an optimierte Antriebssysteme.

Energieeffiziente, waschdichte und miniaturisierte Relais
Die daraus entstehenden Produkte sind sogenannte sensitive Relaisausführungen, die eine geringere Nenn- und Ansprechleistung benötigen als herkömmliche Varianten. Sie zeichnen sich durch eine deutlich geringere Verlustleistung und Eigenerwärmung aus und leisten dadurch einen Beitrag zur Energieeinsparung und für den Umweltschutz. Waschdichtes Vergießen von Relais bietet Schutz gegen das Eindringen von Waschmitteln, Feuchtigkeit, Lötdämpfe und Schutzlackversiegelungen in das Relaisinnere. Eine Schutzlackversiegelung von mit Relais bestückten Leiterplatten schützt beispielsweise gegen Schäden durch Korrosion, Betauung bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie im tropischen Einsatz oder bei Schaltschränken im Freien durch Temperaturdifferenzen und dadurch entstehende Kondensation.